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Dosierung

Nie wieder braunes Wasser – Korrosionsschutz durch Mineralstoffdosierung

Rostig braunes Leitungswasser schmeckt nicht und ist sehr unästhetisch. Wo die Ursachen dafür liegen, welche Folgen drohen und was man dagegen tun kann, erklärt Dr. Alexander Haug, JUDO Wasseraufbereitung GmbH.

1. Warum ist das Trinkwasser oftmals braun, wenn lange kein Wasser gezapft wurde?

Eine Ursache ist häufig eine geringe Anzahl an Härtebildnern im Wasser: Wenn Trinkwasser sehr weich ist, hat es eine geringere Kraft, Schutzschichten im Rohr auszubilden. Auf Edelstahl- und Kunststoffrohre hat das keine Auswirkung, aber in Rohren aus anderen Werkstoffen kann es eine Flächenkorrosion auslösen. Aber auch durch das Zusammenwirken verschiedener natürlicher Wasserinhaltsstoffe, eingeschwemmter Fremdpartikel und Sauerstoff kann Korrosion entstehen. Aber auch weit verzweigte Rohrinstallationen mit geringer Wasserbewegung und „Mischinstallationen“ begünstigen die Rostbildung. Dieser Rost wiederum färbt das Wasser braun.

2. Welche Folgen hat braunes Wasser für meine Gesundheit und meine Trinkwasserinstallation?

Rostiges Wasser hat einen Beigeschmack und ist alles andere als ästhetisch. Gesundheitsschädlich ist es zwar nicht, wenn das Wasser geringe Spuren von Eisen enthält. Auf alle Fälle sollte man darauf achten, dass kein Wasser zur Zubereitung von Getränken und Speisen verwendet wird, das lange im Rohr gestanden hat. Das heißt: Möglichst kein Warmwasser verwenden, da dies bereits längere Zeit im Warmwasserbereiter verbracht hat und Kaltwasser vor der Entnahme lieber etwas ablaufen lassen, bis es schön kühl ist.

In der Trinkwasserinstallation kann rostiges Wasser jedoch fatale Schäden anrichten. In rostigen Rohren lösen sich oft Rostpartikel ab und werden mit dem Trinkwasser mitgespült. Die Folgen sind verstopfte Armaturen oder Funktionsstörungen in technischen Geräten – bis hin zum Rohrbruch. Und das kann schnell teuer werden.

3. Wie kann ich Abhilfe schaffen?

Bei zu weichem Wasser sollten Trinkwasserrohre geschützt werden. Das erreicht man durch die Zudosierung von Minerallösung. Diese bildet an der Rohrwand eine Schutzschicht, die das Rohrnetz wirksam vor Korrosion schützt. Auch bei Wasserleitungsrohren, die bereits korrodiert sind, ist diese Schutzschichtbildung noch möglich, sofern der Korrosionsprozess noch nicht zu weit fortgeschritten ist.
 

Lochfraß, Rost und braunes Wasser in einer nicht
geschützten Anlage
Schutzschichtbildung und
klares Wasser


4. Wie funktioniert eine solche Anlage?

Je nach Anwendungsfall werden verschiedene Mineralstofflösungen (z.B. JUL-Minerallösung von JUDO) eingesetzt und diese dem Trinkwasser in kleinsten Mengen mit einer entsprechenden Dosierpumpe (z. B. JUDO i-dos / JULIA) zudosiert. Die Dosierpumpe reagiert präzise auf jede Wasserentnahme. Schon beim geringsten Wasserfluss erfolgt eine genaue und gleichmäßige Zugabe. Dies erreicht die Pumpe durch ihre elektronische Steuerung, die automatisch alle Betriebsabläufe überwacht und das Gerät bei einer Störung automatisch abschaltet.

Die Korrosionsschutzdosierung ist übrigens ein anerkanntes Verfahren, das dem Stand der Technik entspricht. Teure Schäden durch Rostbildung werden wirkungsvoll verhindert – das Wasser wird nach und nach klarer.

5. Was genau wird meinem Trinkwasser zudosiert – und welche Auswirkungen hat das auf den Geschmack?

Bei der JUDO Dosierung werden Phosphate eingesetzt. Diese sind gesundheitlich unbedenklich, geschmacksneutral und zulässig gemäß der Trinkwasserverordnung. Für den menschlichen Organismus sind sie sogar lebenswichtige Stoffe, die für verschiedene Körperfunktionen gebraucht werden. In vielen Lebensmitteln sind sie in großen Mengen enthalten, z. B. in Brot, Wurst, Schmelzkäse, Fisch, Eiern oder Milch. Die Menge an Phosphat in behandeltem Trinkwasser ist außerdem so gering, dass man mit einem Liter Trinkwasser unter Einhaltung der Trinkwasserverordnung höchstens ca. 5 mg Phosphat aufnimmt – eine Tafel Schokolade enthält übrigens rund 90 mg. An der täglichen Phosphataufnahme des Menschen von ca. 6000 mg macht die tägliche Aufnahme von ca. 10 mg Phosphaten aus behandeltem Trinkwasser nur einen ganz geringen Teil aus und ist somit zu vernachlässigen.

6. Wo wird die Dosierpumpe eingebaut?

Die Dosierpumpe wird in Ihre Hauswasserinstallation, also nach Ihrem Wasserzähler eingebaut. Während Leckageschutzarmaturen und Trinkwasserfilter direkt nach dem Zähler eingebaut werden, findet die Dosieranlage ihren Platz erst dahinter.

7. Was muss ich beim Betrieb und bei der Inbetriebnahme beachten?

Eigentlich nicht viel. Die Dosierpumpen von JUDO arbeiten automatisch und erinnern Sie rechtzeitig, wenn Minerallösung nachgefüllt werden muss. Dies können Sie selber tun: Dafür stehen Ihnen komfortable, fertig gemischte Lösungen zur Verfügung sowie auch – als günstigere und Verpackung sparende Variante – Mineralstofftabletten, mit denen Sie die Lösung selber anmischen können. Fragen Sie uns!

 

                                                                                                                           
                                                                                                                

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i-dos Dosierpumpe

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Mineraltabletten

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Rothwein Sanitär - Stephan Rothwein

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